Die Konferenz der Kantonalen Geoinformationsstellen, abgekürzt KKGEO, gewährleistet eine koordinierte Interessenvertretung der Kantone im Bereich Geoinformation. Die gemeinsame Behandlung von fach- und verwaltungstechnischen Fragen, der interdisziplinäre Erfahrungs- und Informationsaustausch in der Geoinformation und die Nutzung von Synergien zwischen den Mitgliedern stehen dabei im Vordergrund. 

Rechtsform

Die KKGEO ist ein Verein nach Art 60ff ZGB ohne Erwerbszweck. Mitglieder sind GIS-Verantwortliche oder Leiter der GIS- oder Geodaten-Koordinationsstelle der Kantone oder der Verwaltungen. Es können ausschliesslich Vertreter der öffentlich-rechtlich organisierten Stellen der Verwaltung Mitglieder werden. Neben den üblichen Vereinsorganen (Generalversammlung, Präsident, Vorstand, Revision) ist die Geschäftsstelle KKGEO für die operativen und administrativne Arbeiten des Vereins zuständig. 

Fachgruppen

In den technischen Fachgruppen (FG ESRI/IGArc, Intergraph, OpenSource) tauschen sich die KKGEO-Mitglieder über technische und organisatorische Fragen aus. Sie können gegenüber den Softwareanbietern als Verhandlungspartner auftreten um Lizenzfragen, technische Anliegen oder organisatorische Herausforderungen zu diskutieren.

Ansprechpartner und fachnahe Verbände

Wichtige Ansprechpartner sind neben den Fachstellen des Bundes (SwisstopoKOGIS, weitere) Projektleiter und Arbeitsgruppenleiter von interkantonalen Vorhaben im GIS-Bereich. Sehr eng arbeitet die KKGEO mit der BPUK zusammen, von welcher sie über einen Leistungsauftrag beauftragt ist. Zudem mit den interkantonalen Fachverbänden, die im Begleitgremium Geoinformation organisiert sind. Weitere fachnahe Verbände sind die Schweizerische Organisation für Geo-Information (SOGI) und die Arbeitsgruppe Geographische Informationssysteme der Schweizerischen Informatikkonferenz (SIK-GIS).